Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Neoprenanzügen von vielen verschiedenen Herstellern und in vielen verschiedenen Preisklassen. Zudem gibt es auch Unterschiede darin, wofür der Anzug verwendet werden soll. Es kann daher schwierig sein, den Überblick zu behalten, welcher Neoprenanzug genau der richtige für Sie und Ihre Bedürfnisse ist.
Daher haben wir diesen aktualisierten Guide erstellt, in dem wir Ihnen helfen, den besten Neoprenanzug für Ihre Bedürfnisse zu finden – basierend auf Expertenwissen und Kundenbewertungen. Darüber hinaus erfahren Sie unter anderem auch mehr darüber, wie Sie den richtigen Neoprenanzug auswählen und welche Regeln für die Verwendung von Neoprenanzügen bei Triathlon-Wettkämpfen gelten. Lesen Sie alle meine Empfehlungen unten 👇
Beste Neoprenanzüge für Anfänger:
Beste Semi-Pro Neoprenanzüge:
Beste Profi-Neoprenanzüge:
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Ich habe mittlerweile unzählige Stunden im Freiwasser verbracht und verschiedene Neoprenanzüge ausprobiert, um die Modelle zu finden, die ich für jedes Erfahrungsniveau am besten empfehlen kann. Das gilt sowohl für die günstigsten als auch für die teuersten und die Modelle dazwischen.
Die Bewertungen basieren auf Faktoren wie Auftrieb, Schutz, Material, Dicke, Eignung für Fortgeschrittene, Profis und Kinder, Preis und Design – sowie meiner persönlichen Gesamterfahrung mit jedem Modell.
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In dieser Kategorie habe ich die Neoprenanzüge zusammengestellt, die meiner Meinung nach die deutlich beste Performance bei Auftrieb, Isolierung und Bewegungsfreiheit gezeigt haben – ohne ein Vermögen zu kosten.
Diese Neoprenanzüge sind die besten Anzüge in der «Entry Level-Kategorie«, was bedeutet, dass der Preis niedrig ist, ohne Kompromisse bei den wichtigen Eigenschaften einzugehen.
Alle Anzüge entsprechen den geltenden Regeln für die Dicke, sodass sie für Wettkämpfe verwendet werden können (und international auch von der Fina zugelassen sind). Zudem besitzen sie alle die wichtigen Eigenschaften, den Auftrieb zu erhöhen, den Wasserwiderstand zu verringern und die Wärme im Anzug zu speichern.
Darüber hinaus bieten sie dennoch ein hohes Mass an Bewegungsfreiheit, bei der man bei günstigeren Anzügen sonst meist Abstriche machen muss. Dennoch bieten sie nicht ganz die gleiche Flexibilität wie die teuersten «Top-Anzüge» auf der Liste.
Ich empfehle diese Anzüge für neue Freiwasserschwimmer, die sich im offenen Wasser ausprobieren möchten und noch nicht ganz sicher sind, ob Freiwasserschwimmen das Richtige für sie ist.
Wenn du – wie viele andere neue Schwimmer in der Schweiz – primär Brust im Freiwasser schwimmst, dann ist der Reptile Breast ein Anzug, den du einfach ausprobieren musst. Er wurde nämlich speziell für Anfänger entwickelt, die am besten Brustschwimmen können, und dieser Anzug macht einen riesigen Unterschied.
Während die meisten Wetsuits automatisch die Hüften und Beine anheben, damit du gerade im Wasser liegst, ist es hier genau umgekehrt. Der Reptile Breast ist mit 5 mm Neopren vorne an der Brust, 3 mm am Rücken und 2 mm an den Beinen gefertigt. Das bedeutet, dass deine Beine im Wasser bleiben, sodass du einen natürlichen Brustbeinschlag machen kannst, ohne gegen den Anzug anzukämpfen.
Gleichzeitig verfügt er über flexible Panels, das sogenannte „Flex-Compound“, sowohl an der Innenseite der Beine als auch in den Achselhöhlen. Das bietet eine Bewegungsfreiheit, die man bei Wetsuits selten findet, und ist entscheidend, um ohne Widerstand Brust schwimmen zu können.
Der Anzug ist aus dem strapazierfähigen und warmen Jako-Neopren gefertigt, das wir von anderen „Wetsuit-Topmodellen“ kennen. Es handelt sich also um echte Qualität.
Die Oberfläche verfügt über eine Smooth-Skin-Behandlung, sodass das Wasser abperlt, wenn du im Wasser bist oder wenn er trocknen muss.
Du erhältst auch die kleinen, aber wichtigen Details: No-Leak-Panels an Hals, Handgelenken und Knöcheln, einen niedrigen und bequemen Halsausschnitt, einen YKK-Reissverschluss am Rücken und ein Design, das dich dank der orangefarbenen Details im Wasser leicht erkennbar macht.
Wenn du also hauptsächlich Brust schwimmst, ist der Reptile Breast wirklich das Beste für dich! Er funktioniert natürlich auch für Crawl, aber er ist in erster Linie für dich gemacht, wenn du Brust schwimmst und dich im Wasser frei und natürlich fühlen willst.
«Der Anzug eignet sich wirklich hervorragend für das Brustschwimmen! Habe ihn vor einer Woche gekauft und nutze ihn für meine tägliche Schwimmrunde im Stadil Fjord (Süsswasser).» – (Harald M.)
Wir verstehen sehr gut, warum so viele vom Reptile Breast für Damen begeistert sind. Der Reptile Breast für Damen ist laut Experten und Anwenderinnen der erste Neoprenanzug, der sich wirklich so anfühlt, als wäre er speziell für das Brustschwimmen entwickelt worden. Er ist komfortabel, warm und lässt Sie sich natürlich bewegen, ohne dass Sie beim Brustschwimmen gegen den Anzug ankämpfen müssen.
Vor allem die Verteilung des Neoprens macht den Unterschied: Sie erhalten 5 mm Neopren vorne im Brustbereich, damit Sie warm bleiben und leichten Auftrieb erhalten, während es an den Beinen nur 2 mm sind, sodass Sie den charakteristischen Beinschlag beim Brustschwimmen mühelos und ohne Widerstand ausführen können.
Der Anzug ist zudem mit extra dehnbaren Einsätzen an Hüften und Achseln ausgestattet, damit Sie die nötige Beweglichkeit sowohl beim Arm- als auch beim Beinschlag haben. Viele Schwimmerinnen heben hervor, wie wenig man den Anzug beim Schwimmen spürt – er folgt dem Körper, ohne zu drücken oder zu ziehen.
Die Smooth-Skin-Oberfläche, mit der der Anzug ausgestattet ist, sorgt dafür, dass kein Wasser in das Neopren eindringt, sodass Sie im Wasser nicht schwer werden, und die Trocknungszeit ist glücklicherweise kurz. Das Ganze ist verpackt in einem schicken schwarzen Anzug mit gelben Details, die für hohe Sichtbarkeit im Wasser sorgen und super aussehen.
Wenn Sie primär im Freiwasser Brust schwimmen – und Anfängerin sind – und einen Anzug suchen, der Sie beim Brustschwimmen unterstützt, statt Sie einzuschränken, dann ist der Reptile Breast eine hervorragende Wahl, die wir gerne empfehlen. Und ja, er funktioniert auch beim Crawlen, aber er wurde eben für Brustschwimmerinnen geschaffen.
«Ich bin sehr begeistert, da ich nun mein Schwimmen im Meer bis weit in den November hinein verlängern kann; der Neoprenanzug hält mich warm, während ich gleichzeitig volle Bewegungsfreiheit habe» – (Michelle K.)
«Fällt klein aus, daher bin ich froh, dass ich wie empfohlen eine Nummer grösser gewählt habe. Funktionierte prima beim Schwimmen. Gut, dass man sich keine Sorgen um Quallenstiche machen muss.» – (May)
Wenn Sie neu im Freiwasserschwimmen oder Triathlon sind und einen Anzug suchen, der sowohl flexibel als auch komfortabel und einfach zu bedienen ist, dann können wir den Reptile Core als eine der besten Optionen auf dem Markt wärmstens empfehlen. Er ist aus kalksteinbasiertem Yamamoto-Neopren gefertigt, das wesentlich flexibler als herkömmliches Neopren ist.
Der Anzug hat 2 mm Neopren an den Armen und 2,5 mm am Rest des Körpers. Das macht ihn super angenehm zum Schwimmen – egal, ob Sie Crawl schwimmen oder Brustschwimmen bevorzugen. Uns ist besonders aufgefallen, wie einfach es ist, lange, entspannte Armzüge zu machen, ohne sich eingeengt zu fühlen.
Darüber hinaus hat der Hersteller Speed-Cuffs an Armen und Beinen hinzugefügt, was einen grossen Unterschied bei der Wechselzeit macht, was man im Triathlon deutlich spürt. Der Anzug ist Smooth-Skin-behandelt, sodass das Wasser abperlt und er beim Schwimmen nicht schwer wird. Es ist auch ein grosses Plus, dass er schnell trocknet.
Der Reptile Core ist auch einer der auffälligsten Anzüge auf unserer Liste. Er hat orangefarbene Details an Armen und Beinen, sodass Sie für Fahrzeuge und Zuschauer leicht zu erkennen sind.
Zudem hat der Anzug einen eng anliegenden Hals mit No-Leak-Einsätzen, die dafür sorgen, dass kein kaltes Wasser in den Anzug gelangt. Wählen Sie immer einen Anzug, der schön eng sitzt!
Deshalb haben wir diesen Anzug in die Liste aufgenommen, da es ein erstklassiger Einsteigeranzug ist, bei dem Sie alles Richtige bekommen, OHNE das Budget zu sprengen.
«Bin heute 2200 m in einem 25-m-Hallenbad geschwommen und es war ein super Erlebnis. Mein neuer Anzug hat meine Erwartungen voll erfüllt. Besonders die orangefarbenen Bereiche unter den Armen waren beim Schwimmen sehr angenehm. Kann ihn nur empfehlen.» – (René N.)
«Der Reptile Core Neoprenanzug ist ein wirklich gelungener, positiver Schwimmanzug! Es ist sogar gelungen, die richtige Grösse zu finden. Die Farbe ist eine Augenweide, ich hoffe, ihn bald in der Praxis testen zu können. Er entspricht voll und ganz meinen Erwartungen! Nochmals vielen Dank an das Team. » – (Manfred R.)
Wir haben gerade über das Herrenmodell geschrieben, und nun ist die Damenversion des Reptile Core an der Reihe, die genau das gleiche Lob verdient. Dies ist der perfekte Neoprenanzug für Sie, wenn Sie neu im Freiwasser sind, aber dennoch etwas suchen, das solide performt und gut hält – sowohl beim Training als auch bei Wettkämpfen.
Der Anzug ist aus flexiblem Yamamoto-Neopren gefertigt: 2 mm an den Armen und 2,5 mm an Brust, Rücken und Beinen. Das bedeutet, dass Sie lange und natürliche Armzüge machen können, ohne Widerstand zu spüren, und gleichzeitig einen guten Auftrieb in den Beinen erhalten, damit Sie die richtige Schwimmposition im Wasser beibehalten. Das macht den Anzug auch für das Brustschwimmen geeignet, wie wir in den Kundenbewertungen gelesen haben.
Es gibt lila Farbdetails an Armen und Beinen, die für hohe Sichtbarkeit im Wasser sorgen. Wir empfehlen jedoch auch, eine sichtbare Boje mitzuführen, um sich noch besser bemerkbar zu machen.
Zudem ist er mit Speed-Cuffs an Armen und Beinen ausgestattet, wodurch man ihn schnell an- und ausziehen kann. Was beim Triathlon besonders wichtig ist!
Der Halsausschnitt ist tiefer angesetzt und mit No-Leak-Panels ausgestattet, sodass er dicht abschliesst, ohne am Hals zu irritieren oder zu scheuern.
Wenn Sie neu im Freiwasser sind und einen Anzug suchen, der sowohl komfortabel als auch flexibel und sicher ist, dann empfehlen wir Ihnen den Reptile Core!
«Sitzt gut, ist flexibel unter den Armen, perfekt für 15 Grad warmes Wasser» – (Charlotte D.)
«Komfortabel und hohe Qualität, daher eine klare Empfehlung.» – (Tine)
Der TYR Hurricane C1 ist unserer Einschätzung nach einer der besten Neoprenanzüge unter 2000 Kronen. Dass er etwa 500 Kronen mehr kostet als der Orca Open Water Core, wird durch eine bessere technische Zusammensetzung des Neoprens gerechtfertigt.
An den dicksten Stellen an Brust, Bauch und Beinen ist das Neopren 5 Millimeter dick. Unter den Armen wurde jedoch 1 Millimeter Neopren verwendet, während an den Schultern und an den Armen selbst 2 Millimeter zum Einsatz kommen. Zu guter Letzt ist das Neopren am Rücken 3 Millimeter dick. Dies bietet Ihnen eine wirklich gute Kombination aus Auftrieb, Isolierung und Flexibilität an den jeweils kritischen Stellen.
Darüber hinaus gibt es elastische Manschetten an den Handgelenken und Knöcheln, damit das kühle Wasser an diesen Stellen nicht eindringt. Und zudem ist er mit Speed-Wrap-Einsätzen an den Oberarmen und Schultern ausgestattet, die Ihnen Zonen mit zusätzlicher Beweglichkeit bieten.
Alles in allem ist der TYR Hurricane C1 ein wirklich guter Anzug für Anfänger, ohne dass man ein Vermögen dafür ausgeben muss.
«Ich bin ein Anfänger / fortgeschrittener Freiwasserschwimmer. Ich habe ein paar kurze Triathlon-Schwimmeinheiten in einem vollständigen, langärmligen Neoprenanzug absolviert, fühlte mich aber immer eingeengt. Ich wollte einen ärmellosen Anzug ausprobieren, ohne ein Vermögen auszugeben. Dieser Anzug ist perfekt!» – (Mathias J.)
Wenn du das Anfängerstadium hinter dir hast, regelmässig im Freiwasser schwimmst und vielleicht auch an Freiwasserwettkämpfen teilnimmst, kannst du von einem der etwas fortgeschritteneren Neoprenanzüge profitieren.
Bei diesen Neoprenanzügen für fortgeschrittene Schwimmer findest du unter anderem eine fortschrittlichere Art von Neopren. Zudem sind diese Arten von Neoprenanzügen mit speziellen Panels konstruiert, welche den Wasserwiderstand an den kritischen Stellen erheblich verringern.
Diese Anzüge sind etwas teurer, bieten dafür aber mehr Bewegungsfreiheit und weniger Wasserwiderstand.
Dieser Pelican Neoprenanzug ist aus hochwertigen Materialien gefertigt. Bekannt für die hohe Qualität, Langlebigkeit sowie den erhöhten Auftrieb im Anzug. Das bedeutet, dass Sie leichter an der Oberfläche treiben, während der Anzug dennoch flexibel bleibt.
Dank dieser Neoprenstärken ist unser Pelican Neoprenanzug super flexibel, gleichzeitig sehr strapazierfähig und hält die Wärme am Oberkörper gut fest.
Aufgrund der Materialwahl mit JAKO-Gummi erhält man einen Neoprenanzug, der darauf ausgelegt ist, die untere Körperhälfte im Wasser anzuheben. Dies verbessert die Körperposition, verringert den Wasserwiderstand und erhöht die Geschwindigkeit, während Sie Energie sparen. All dies, ohne Kompromisse bei der Flexibilität im Wasser einzugehen.

«Dieser Neoprenanzug ermöglichte es mir, die 1,9 km lange Strecke des Rapperswil 70.3 komfortabel, aber schnell zu schwimmen. Er bietet perfekte Bewegungsfreiheit, und ich hatte keine Probleme mit der Wassertemperatur von 17°C.» – (Emanuele P.)
«Das erste Mal, dass ich mit einem richtigen Schwimmanzug schwimme – ein grosses Vergnügen. Ich liege besser im Wasser und muss mich nicht darauf konzentrieren, nicht auszukühlen. Ich bin ein reiner Hobbyschwimmer ohne Technik oder Schnelligkeit.» – (Jens S.)
Wir haben den Pelican-Anzug für Herren bereits als «Preis-Leistungs-Sieger» gekürt – und das Damenmodell verdient genau dasselbe Lob. Mit Anpassungen an Passform und Details wurde er für Frauen entwickelt, die mit Freiwasserschwimmen oder Triathlon beginnen möchten – und sich dabei sicher, warm und bewegungsfrei fühlen wollen.
Einer der Punkte, der immer wieder hervorgehoben wird, ist die gute Balance zwischen Flexibilität und Auftrieb. Mit 4 mm Neopren im Bereich der Hüften und Oberschenkel werden Sie natürlich an die Wasseroberfläche gehoben – was sowohl der Position als auch der Energie enorm hilft. Und mit 2,5 mm an den Schultern und Armen fühlt sich der Armzug leicht und uneingeschränkt an.
Der lila Farbakzent ist nicht nur optisch ansprechend: Er sorgt auch für eine hohe Sichtbarkeit im Wasser, was wichtig ist, wenn Sie in offenen Gewässern schwimmen. Der Anzug verfügt zudem über Speed-Cuff-Einsätze, die für ein besseres Wassergefühl sorgen und ein schnelles Ausziehen ermöglichen – ein echter Vorteil, wenn Sie ihn für einen Triathlon nutzen.
Der Halsausschnitt ist angenehm tief und schliesst dicht ab, ohne zu reiben, und wir lieben die kleinen Details wie die No-Leak-Einsätze und die Smooth-Skin-Oberfläche, die das Wasser abhält und den Anzug schnell trocknen lässt.
Unsere Einschätzung ist, dass der Pelican Neoprenanzug für Damen alle wichtigen Kriterien erfüllt – und noch mehr – vor allem für diesen Preis. Er ist perfekt für Sie, wenn Sie neu im Freiwasser sind, aber ein Produkt suchen, das langlebig ist und auf hohem Niveau performt.

«Wirklich guter Neoprenanzug für das Geld.» – (Lene)
«Schönes Design und gut sichtbar, wenn man in einem See schwimmt.» – (Grith)
Wenn Sie das Nonplusultra im Bereich der Neoprenanzüge suchen, sollten Sie sich für einen High-End-Anzug entscheiden. In diesen Anzügen finden Sie die absolut beste Technologie, die Ihnen maximalen Auftrieb, maximale Bewegungsfreiheit und minimalen Wasserwiderstand bietet.
An verschiedenen Stellen des Anzugs kommen spezielle Neoprenarten zum Einsatz, um den Nutzen zu maximieren. Die Elastizität steht im Vordergrund, sodass Sie eine Bewegungsfreiheit erhalten, die nur noch durch Schwimmen ohne Neoprenanzug übertroffen wird. Zudem ist die Oberfläche der Anzüge aus ganz speziellen wasserabweisenden Materialien gefertigt, damit Sie einen so geringen Wasserwiderstand wie nur möglich haben.
Diese Neoprenanzüge wurden mit einem einzigen Ziel entwickelt: so viel Geschwindigkeit im Wasser wie möglich. Und sonst nichts.
Der Calder Rapid ist einer der fortschrittlichsten Neoprenanzüge in unserem Sortiment, und das spürt man sofort, wenn man ihn anzieht. Er wurde für fortgeschrittene Schwimmer und Triathleten entwickelt, die das Maximum aus jedem Meter im Wasser herausholen wollen. Also dann, wenn Sie wirklich alles verbessern wollen, während Sie im Wasser liegen!
Der Anzug ist aus hochwertigem Yamamoto #39 Neopren gefertigt, das zu den flexibelsten und langlebigsten auf dem Markt gehört. Besseres gibt es nicht.
Darüber hinaus verfügt der Anzug über eine intelligente Dickenverteilung (mit 1,5 mm an Achselhöhlen und Hals und bis zu 3,5 mm an den Oberschenkeln), die Auftrieb und Bewegungsfreiheit auf durchdachte Weise kombiniert.
Besonders an den Armen bemerkt man den Unterschied: Hier ist das Neopren dünn genug, dass es sich fast so anfühlt, als ob man gar keinen Anzug tragen würde. Und mit den Speed-Cuff-Einsätzen an den Unterarmen haben Sie ein hervorragendes Wassergefühl beim Armzug.
Der Breakaway-Reissverschluss am Rücken ist ebenfalls ein tolles Detail: BESONDERS wichtig für Sie, wenn Sie Triathlon betreiben und schnell vom Wasser aufs Velo wechseln müssen.
Der Calder Rapid ist für Sie gemacht, wenn Sie bereits einige Kilometer geschwommen sind und wissen, was Sie wollen. Er richtet sich nicht primär an Anfänger, bietet dafür aber Performance auf hohem Niveau – vom ersten Meter im Wasser an.
«Sehr komfortabler Neoprenanzug in guter Qualität» – (Mathias)
«Klare Empfehlung von meiner Seite.» – (Marc)
Wir haben soeben über das Herrenmodell desselben Neoprenanzugs geschrieben. Und dieses Modell hier bietet genau dasselbe High-End-Niveau, nur angepasst an den weiblichen Körper. Wenn Sie in der Schweiz regelmässig Triathlon betreiben oder im Freiwasser schwimmen, ist die Calder Rapid Damenversion eine der besten Entscheidungen, die Sie treffen können.
Der Anzug ist auf Geschwindigkeit und Flexibilität ausgelegt: Mit 100 % Yamamoto #39 Neopren und einer speziellen Dickenverteilung, die ein natürliches Gleiten durch das Wasser unterstützt. Besonderer Wert wurde auf den Komfort im Hals- und Schulterbereich gelegt, sodass Sie maximale Bewegungsfreiheit geniessen, ohne an den entscheidenden Stellen an Auftrieb zu verlieren.
Viele Frauen betonen, dass die Passform bei diesem Modell besonders gut funktioniert: Sie schmiegt sich dem Körper an, ohne einzuschnüren, was zu weniger Ermüdung und mehr Ausdauer führt – sowohl beim Training als auch im Wettkampf.
Und dann sind da noch die kleinen Details, die diesen Anzug besonders triathlonfreundlich machen: Speed-Cuff-Einsätze an Hand- und Fussgelenken, die das Ausziehen extrem erleichtern. Der spezielle Breakaway-Reissverschluss am Rücken, der auch dann zuverlässig funktioniert, wenn die Finger schwitzig sind und der Puls hoch ist. Und das SCS-Smoothskin, das förmlich durch das Wasser gleitet und das Gewicht des Anzugs beim Ausstieg reduziert.
Der Calder Rapid für Damen ist für Sie, wenn Sie ein «Hai» im Wasser sind und maximale Performance bei minimalem Aufwand suchen.
«Ich habe gestern in diesem Neoprenanzug an einem Triathlon teilgenommen und war sehr zufrieden! Ich hatte viel Bewegungsfreiheit und konnte den Anzug nach dem Schwimmen schnell und einfach ausziehen.» – (Clara B.)
«Sehr komfortabler Neoprenanzug in guter Qualität.» – (Dorte)
Neben dem eigentlichen Neoprenanzug gibt es auch eine Reihe von Produkten, die Ihnen helfen sollen, sicherer und komfortabler im offenen Wasser zu schwimmen. Denn Hand aufs Herz: Wir alle wissen, dass Schwimmen im Meer oder in Seen in Schweizer Breitengraden ein kaltes Vergnügen sein kann.
Deshalb habe ich hier eine Reihe von Produkten zusammengestellt, die ich selbst regelmässig beim Open-Water-Schwimmen verwende.

Mit einer Schwimmboje – auch SafeSwimmer genannt – profitieren Sie von mehreren Vorteilen. In erster Linie macht sie Sie für den übrigen Bootsverkehr deutlich sichtbarer. Das liegt daran, dass Sie sie mit einem Gurt um Ihren Bauch schnallen und sie Ihnen so überallhin folgt, egal wohin Sie schwimmen.
Dadurch, dass Sie eine solche Boje ständig an Ihrer Seite haben, ist es für den Schiffsverkehr, Jetskis und andere Schwimmer viel einfacher, Sie zu entdecken. Selbst wenn Ihr Neoprenanzug farbige Ärmel hat, macht eine Schwimmboje Sie deutlich sichtbarer, da sie sich ständig über dem Wasser befindet.
Zudem sind Sie auch für Personen am Ufer leichter zu erkennen.
Sehen Sie die Schwimmboje hier im Einsatz und welche Möglichkeiten sie bietet (1:01 im Video)
Neben dem Sicherheitsaspekt einer Schwimmboje erfüllt sie auch den praktischen Zweck, dass Sie dank der integrierten Aufbewahrungstasche Ihr Portemonnaie, Ihre Schlüssel und Ihr Telefon mit aufs Wasser nehmen können.
Gerade das mit dem Telefon kann auch ein Sicherheitsvorteil sein, da Sie im Notfall auf dem Wasser Ihr Telefon nehmen und Hilfe rufen können.
Deshalb ist eine Schwimmboje ein absolutes Must-have, wenn Sie im offenen Wasser schwimmen, unabhängig von der Jahreszeit.
Zudem ist eine Schwimmboje keine teure Investition. Erst recht nicht, wenn man die eigene Sicherheit bedenkt.

Die allermeisten von uns tragen eine Badekappe, wenn wir im Becken schwimmen. Und noch mehr verwenden eine Badekappe im offenen Gewässer.
Neben dem Schutz Ihrer Haare dient die Badekappe auch dazu, dass Sie im Wasser leichter zu sehen sind. Genau wie eine Schwimmboje, sofern Sie daran denken, eine Badekappe in leuchtenden Farben zu tragen, die leicht zu erkennen sind.
Ich selbst benutze diese Badekappe in Orange, da gerade Orange dafür sorgt, dass man im dunklen Wasser besonders gut gesehen wird.
Neben dem Schutz meiner Haare hilft sie mir also auch dabei, vom übrigen Wasserverkehr gesehen zu werden.
Die Farben Gelb und Pink sind übrigens ebenfalls gute Farben, die im Wasser leicht zu erkennen sind. Meiden Sie hingegen Farben wie Blau, Grau, Schwarz oder andere dunkle Töne. Diese gehen im dunklen Wasser nämlich schnell „verloren“.
Besonders in der Nebensaison – das heisst im Frühling, Frühsommer, Spätsommer und Herbst – verwende ich Neoprenschuhe, -haube und -handschuhe. Das hilft mir nämlich, im Wasser warm zu bleiben, das zu Beginn und am Ende des Jahres nicht die idealste Temperatur hat, um sich längere Zeit darin aufzuhalten.



Besonders mit der Haube und den Schuhen bin ich sehr zufrieden, da dies die Zeit, die ich in der Nebensaison im Wasser verbringen kann, wirklich verlängert. Die Handschuhe verringern hingegen das Wassergefühl ein wenig, weshalb ich sie nur trage, wenn das Wasser so kalt ist, dass ich es für notwendig halte. Das ist jedoch Geschmackssache, und wenn die Handschuhe Ihnen helfen, länger im Wasser zu bleiben, sind sie die Investition auf jeden Fall wert.
Beachten Sie übrigens, dass weder Handschuhe, Haube noch Schuhe bei offiziellen Wettkämpfen erlaubt sind. Solche Ausrüstung ist also ausschliesslich für das Training gedacht, wofür sie sich wiederum hervorragend eignet.
Die Neopren-Badekappe, die ich verwende, ist diese von Orca. Die Neopren-Handschuhe, die ich benutze, sind diese von Zone3. Und die Schuhe, die ich trage, sind diese Neopren-Schwimmsocken von Zone3.
Wenn ich im Pool schwimme, brauche ich nicht besonders viel Sicht zur Seite. Das brauche ich hingegen beim Schwimmen im offenen Gewässer, damit ich mich besser orientieren kann, wohin ich schwimme, und eventuell andere Schwimmer, Boote oder andere Gefahrensignale entdecken kann.
Traditionell haben Pool-Brillen kein besonders breites Sichtfeld. Triathlon-Schwimmbrillen hingegen haben ein grösseres Gehäuse mit einem breiteren Glas, das mir hilft, ein breiteres Sichtfeld zu haben.

Zudem haben Triathlon-Schwimmbrillen meistens Linsen in den Farben Smoke, Mirror oder Polarized, die mir alle helfen, nicht von der Sonne geblendet zu werden.

Seit ich angefangen habe, triathlonspezifische Schwimmbrillen zu benutzen, hat das einen riesigen Unterschied für mein Schwimmen im offenen Gewässer gemacht. Und ich bin sicher, dass sie das auch für Sie tun werden.
Die Schwimmbrillen, die ich im offenen Gewässer benutze, sind diese Aqua Sphere Kayenne.
Vor mehreren tausend Jahren wanderte ein ganzes Volk durch Europa und liess sich im kühlen Skandinavien nieder. Woran sie damals, als sie sich im kalten Norden niederliessen, nicht dachten, war, dass ein paar tausend Jahre später eine Reihe ihrer Nachkommen die Gewässer und Seen nutzen würden, um Sport zu treiben.

Und das, obwohl die Schweizer Gewässer das ganze Jahr über meistens zu kühl sind, um sich längere Zeit darin aufzuhalten, ohne eine Unterkühlung zu riskieren.
Glücklicherweise wurden seither Neoprenanzüge erfunden, die Schwimmern helfen, selbst über mehrere Stunden im nassen Element warm zu bleiben. Zudem haben Neoprenanzüge den Vorteil, dass sie einen erheblichen Auftrieb bieten, sodass Sie viel stromlinienförmiger im Wasser liegen.
Besonders die Eigenschaften des Auftriebs und des verringerten Wasserwiderstands führen dazu, dass es nicht ungewöhnlich ist, zwei Minuten von Ihrer normalen Zeit auf 1000 Meter Schwimmen einzusparen. Und bei einigen Schwimmern sogar noch mehr.
Dass Sie dank des Auftriebs und des verringerten Wasserwiderstands ein erhebliches Stück Ihrer normalen Schwimmzeiten einsparen können, führt mich zum nächsten Punkt, den ich behandeln möchte. Denn woraus besteht ein Neoprenanzug, der ihm so gute Eigenschaften verleiht?

Nun, die Antwort ist kurz und einfach. Er besteht aus Neopren und Nylon.
Das Hauptmaterial, das für einen Neoprenanzug verwendet wird, ist Neopren. Neopren ist ein Material, das aussen sehr glatt ist, wodurch das Wasser leichter vorbeigleitet und somit weniger Wasserwiderstand bietet, wenn Sie hindurchschwimmen.
Aber die ganz grosse Stärke von Neopren, zumindest wenn es darum geht, schnell im Wasser zu sein, ist, dass es im Inneren aus vielen Luftblasen besteht, die dazu führen, dass der Anzug automatisch zur Oberfläche strebt und Ihnen somit Auftrieb verleiht.
Der Auftrieb verhindert unter anderem, dass Ihre Beine absinken, was ansonsten die grösste Ursache für Wasserwiderstand wäre.
Zudem ist Neopren auch isolierend, sodass Sie die Körperwärme leichter halten können.
Dafür ist Neopren ein recht empfindliches Material. Deshalb wird in einem Neoprenanzug auch Nylon verwendet, schlichtweg um den Anzug zu verstärken, damit er nicht kaputtgeht, wenn Sie daran ziehen.
Einige wenige Anzüge sind hingegen von Kopf bis Fuss sowohl innen als auch aussen aus Lycra gefertigt. Aber diese Anzüge bieten keinen Auftrieb und werden meist für die Unterwasserjagd in tropischen Gewässern verwendet, wo die wichtigste Aufgabe des Anzugs der Schutz vor Sonne und Feuerquallen ist.
Für das Schwimmen im Freiwasser, sowohl hierzulande in den kühleren schweizerischen Gewässern als auch im wärmeren Wasser weiter südlich, ist der traditionelle Anzug aus Neopren die ganz klare Wahl.
Nachdem wir das Material und seine Eigenschaften geklärt haben, ist es an der Zeit, auf die Dicke des Anzugs selbst einzugehen. Denn Neoprenanzüge werden in verschiedenen Stärken hergestellt, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben.
Kurz gesagt sind Anzüge grundsätzlich in den Stärken 3, 5 oder 7 Millimeter erhältlich. Das sind zumindest die gängigsten Standards. Jede Dicke hat ihren eigenen Vorteil, aber mit dem Vorteil geht auch ein Nachteil einher.
Warum sollte man angesichts dieser Vor- und Nachteile der verschiedenen Anzüge nicht einfach die mittlere Dicke von 5 Millimetern wählen, die das Beste aus dem dünnsten und dem dicksten Modell vereint?
Das machen auch viele Freiwasserschwimmer. Aber dennoch gibt es für jede Neoprenanzug-Dicke ideale Situationen, über die ich dir hier etwas mehr erzählen möchte:




Da die Eigenschaften und Einsatzbereiche der verschiedenen Dicken nun geklärt sind, ist die Wahl für Taucher daher recht einfach. Wenn du Taucher bist, solltest du dich im Zweifelsfall für den dicken Anzug entscheiden.
Bist du hingegen Triathlet oder Open-Water-Schwimmer, hast du die Wahl zwischen dem 3- oder 5-Millimeter-Modell, primär aufgrund des Wunsches nach einer Kombination aus Bewegungsfreiheit und Auftrieb.
Hier waren die Hersteller zum Glück so schlau, dass sie bei den meisten Anzügen die beiden Dicken kombinieren. So wird im Bereich der Schultern und Arme, wo die Bewegungsfreiheit am wichtigsten ist, 3 Millimeter Neopren verwendet. Und an den Beinen, auf der Brust sowie um den Bauch und die Hüfte herum wird 5 Millimeter Neopren eingesetzt, um den Auftrieb zu erhöhen, ohne die Bewegungsfreiheit an Schultern und Armen einzuschränken.
Ein Neoprenanzug mit einer Kombination aus 3 Millimeter Neopren an Schultern und Armen und 5 Millimeter Neopren an Beinen, Bauch, Hüfte und Rücken ist meiner Meinung nach der allerbeste Typ von Neoprenanzug für Triathleten und Open-Water-Schwimmer.
Beachte übrigens, dass der Anzug maximal 5 Millimeter dick sein darf, wenn du ihn sowohl bei nationalen als auch bei internationalen Wettkämpfen im Triathlon und Open-Water-Schwimmen einsetzen möchtest. Mehr dazu erfährst du weiter unten im Abschnitt über die Regeln für die Verwendung von Neoprenanzügen.
Wenn du deinen Neoprenanzug bei Wettkämpfen unter Swiss Triathlon (ehemals Schweizerischer Triathlonverband) verwenden möchtest, gibt es sehr klare Regeln, wann du ihn benutzen darfst. Dies gilt sowohl für eigentliche Triathlon-Wettkämpfe als auch für allgemeine Open-Water-Schwimmwettkämpfe, Swimrun-Events und andere Formen von Wettkämpfen, bei denen im offenen Wasser geschwommen wird.
Diese Regeln legen fest, wann das Tragen eines Neoprenanzugs obligatorisch ist und wann es nicht verboten ist. Zudem besagen die Regeln, wie dick ein Neoprenanzug sein darf, um bei Wettkämpfen zugelassen zu werden.
Die Regeln findest du hier, aber die wichtigsten Punkte habe ich unten aufgelistet:
Maximale Dicke des Neoprenanzugs: Ein Neoprenanzug, den Sie bei Wettkämpfen verwenden möchten, darf unabhängig von der Stelle am Anzug maximal fünf Millimeter dick sein. Wenn Ihr Neoprenanzug an einzelnen Stellen dicker als 5 Millimeter ist, ist er schlichtweg verboten und Sie dürfen nicht an den Start gehen.
Wenn Sie schon einmal versucht haben, einen Neoprenanzug an- und auszuziehen, wissen Sie zweifellos, dass das eine gewisse Mühe bereiten kann. Sowohl das Anziehen als auch das Ausziehen. Zumindest, wenn Sie sorgsam damit umgehen möchten.
Es ist das Neopren, das das An- und Ausziehen so schwierig macht, aber umgekehrt sorgt gerade der enge Sitz am Körper dafür, dass der Neoprenanzug Ihnen hilft, im Wasser schnell voranzukommen.
Es erfordert natürlich einiges an Übung, bis man einen Neoprenanzug im Schlaf an- und ausziehen kann. Selbst nach mehreren Jahren Schwimmen im Freiwasser habe ich immer noch kleine Schwierigkeiten damit. Aber es ist viel besser geworden, je mehr Übung ich bekommen habe – hier kann man wirklich sagen: Übung macht den Meister.
Grundsätzlich empfehle ich, es ruhig angehen zu lassen und sich die Zeit zu nehmen, die es braucht. Das Neopren eines Neoprenanzugs ist recht empfindlich. Wenn Sie zu ungestüm sind, können leicht Löcher entstehen. Und das wäre bei einem brandneuen Neoprenanzug sehr schade.
DDTri hat übrigens ein sehr gutes Video erstellt, das im Detail zeigt, wie man einen Neoprenanzug am einfachsten anzieht. Schauen Sie sich das Video unten an und üben Sie es viele Male, dann werden Sie sicher schnell zum Weltmeister im Neoprenanzug-Anziehen.
Wenn Sie den Neoprenanzug erst einmal anhaben, muss er auch wieder ausgezogen werden. Und bei Triathlon-Wettkämpfen, bei denen jede Sekunde zählt, bleibt keine Zeit, sich mit dem vorsichtigen Ausziehen des Anzugs abzumühen.
Hier ist es einfach wichtig, dass Sie den Neoprenanzug in den richtigen Schritten ausziehen. Dazu haben zwei der besten Triathleten Dänemarks ein Video erstellt, das den Prozess sehr gut beschreibt.
Grundsätzlich geht es nur darum, die Schwimmbrille auf die Stirn zu schieben, sobald Sie das Wasser verlassen haben, den Reissverschluss des Neoprenanzugs zu öffnen und ihn vom Oberkörper zu streifen, sodass er während des Laufens um die Hüften hängt. Dann nehmen Sie die Badekappe und die Brille in dem Moment ab, in dem Sie die Wechselzone betreten, woraufhin Sie den Rest des Neoprenanzugs von den Beinen streifen, sobald Sie Ihren Wechselplatz erreichen.
Das erfordert Übung, und viele der besten Triathleten können den Anzug ausziehen, während sie den Velohelm aufsetzen. Das tun sie, um in der Wechselzone so viel Zeit wie möglich zu sparen, damit sie schneller auf die Velostrecke gelangen.
Aber Übung macht den Meister. Üben Sie es viele Male zu Hause, dann wird es bei den Wettkämpfen reibungslos klappen.
Ein Neoprenanzug kann schnell zu einer kostspieligen Investition werden, weshalb wir alle eine möglichst lange Lebensdauer für unsere jeweiligen Anzüge anstreben. Es besteht kein Zweifel, dass ein Neoprenanzug ein empfindliches Ausrüstungsstück ist, aber wenn Sie meine sechs Tipps unten befolgen, verlängern Sie die Lebensdauer Ihres neuen Anzugs erheblich.
Ich befolge meine eigenen Ratschläge selbst ganz genau. Und es funktioniert tatsächlich.
Wenn Sie jeden Punkt ganz genau befolgen, besteht kein Zweifel, dass Sie die Lebensdauer Ihres neuen Neoprenanzugs deutlich verlängern.
Wenn das Unglück passiert und Sie entweder einen Riss oder ein Loch in Ihrem Neoprenanzug haben, kann dieser meist repariert werden. Zum Glück, denn es wäre schade, einen Neoprenanzug für mehrere tausend Franken wegen eines einzigen Lochs oder Risses wegzuwerfen.
Wenn ich selbst einmal einen Riss oder ein Loch in meinem eigenen Neoprenanzug verursacht habe, bin ich der folgenden Videoanleitung gefolgt, um den Schaden zu beheben. Und es funktioniert.
Das Beste daran ist, dass es eine recht einfache Aufgabe ist, die zudem nur einen Filzstift und eine Tube Neoprenkleber erfordert. Und natürlich Ihren beschädigten Neoprenanzug.
(GEÄNDERT: Die folgende Schaltfläche wurde gelöscht)
Schauen Sie sich das Video unten an, um eine ausführliche Anleitung zur Reparatur von Schäden an Ihrem Anzug zu erhalten.
Die Grösse deines neuen Neoprenanzugs ist absolut entscheidend, damit du die Eigenschaften optimal nutzen kannst. Wenn der Neoprenanzug etwas zu klein ist, spannt er zu stark an den Schultern und Armen, sodass du nicht genügend Bewegungsfreiheit hast. Ausserdem wird es dadurch schwieriger, richtig zu atmen.
Wenn der Neoprenanzug hingegen zu gross ist, dringt leichter Wasser ein. Das führt sowohl zu Unbehagen, da kaltes Wasser in den Anzug gelangt, als auch dazu, dass sich automatisch kleine Taschen im Inneren des Anzugs bilden (typischerweise unter den Armen und im Leistenbereich), in denen sich Wasser sammelt und so den Wasserwiderstand erhöht.
Deshalb ist es wichtig, dass du die richtige Grösse wählst, was wiederum fast schon eine Wissenschaft für sich sein kann.
Ich habe jedoch unten Links zu den Grössentabellen der grössten Marken zusammengestellt, damit du anhand deiner eigenen Masse leichter herausfinden kannst, welche Anzuggrösse du wählen solltest.
Bitte beachte, dass diese Grössentabellen auf Körpergrösse und Gewicht basieren, was meist ein recht genauer Indikator für die benötigte Grösse ist. Wenn du in mehrere verschiedene Grössen passt, ist es eine gute Faustregel, diejenige zu wählen, die am besten zu deinem Gewicht passt, unter den Anzügen, die sowohl bei Gewicht als auch bei der Körpergrösse passen.
Meistens ist dein Umfang entscheidend dafür, wie gut der Neoprenanzug passt. Die Körpergrösse ist hier also eher zweitrangig.
Wenn du einen Neoprenanzug zum ersten Mal anprobierst, ist es wichtig zu spüren, wie gut er sitzt. Und hier ist das Wichtigste, dass er am Hals gut abschliesst. Wenn du den Zeigefinger kaum zwischen den Neoprenanzug und die Haut schieben kannst, sitzt er richtig.
Wenn der Anzug am Hals nicht eng anliegt, fliesst ständig kaltes Wasser hindurch. Das macht den isolierenden Effekt des Neoprenanzugs zunichte, was nicht optimal ist.
Es ist übrigens ganz natürlich, dass ein Neoprenanzug an Land sehr eng sitzen muss. Sobald du im Wasser bist, dringt automatisch etwas Wasser in den Anzug ein, wodurch er sich ein wenig ausdehnt und bequemer wird.
Das Erste, was du mit deinem neuen Neoprenanzug tun solltest, ist daher, eine Runde damit ins Wasser zu springen. Hier merkst du erst richtig, ob die Grösse stimmt oder nicht.
Wenn Sie ganz neu beim Freiwasserschwimmen sind, kann es sehr verlockend sein, die Disziplin mit einem gebrauchten Neoprenanzug auszuprobieren, bevor Sie in einen ganz neuen investieren. An sich ist das keine schlechte Idee, denn einen gebrauchten Neoprenanzug zu kaufen, zu mieten oder auszuleihen, ist eine kostengünstige Möglichkeit, um herauszufinden, ob Freiwasserschwimmen das Richtige für Sie ist.
Das Erlebnis beim Freiwasserschwimmen wird jedoch in einem gebrauchten Anzug nicht dasselbe sein wie in einem neuen Anzug. Genau wie Schuhe passt sich ein Neoprenanzug mit der Zeit dem Benutzer an, was nicht viel länger als ein paar Einsätze dauert.
Wenn Sie in den gebrauchten Neoprenanzug schlüpfen, ist es daher absolut sicher, dass er nicht so sitzen wird, wie wenn er neu gewesen wäre. Er wird an den oder die vorherigen Benutzer angepasst sein, die vielleicht die gleiche Grösse und das gleiche Gewicht wie Sie haben, aber anders gebaut sind.
Wenn Sie einen Neoprenanzug mieten, sollten Sie auch beachten, dass es selten möglich ist, den Anzug vor einem Wettkampf zu testen, es sei denn, Sie mieten den Anzug über mehrere Tage (was schnell teuer werden kann).
Eine gute Faustregel ist, dass Sie bei einem Wettkampf nie eine neue Ausrüstung verwenden sollten, es sei denn, Sie haben sie vorher im Training getestet. Und wenn Sie einen Neoprenanzug für den Renntag mieten, wird es Ihnen unmöglich sein, ihn vorher auszuprobieren.
Es kann daher eine etwas riskante Angelegenheit mit einem gebrauchten Neoprenanzug sein, bei der Ihre Erfahrung in beide Richtungen gehen kann. Egal, ob Sie einen gebrauchten Anzug kaufen, mieten oder ausleihen.
Wenn Sie schon einmal eine etwas längere Schwimmeinheit mit einem Neoprenanzug absolviert haben, haben Sie wahrscheinlich auch schon Bekanntschaft mit Wundscheuern durch den Anzug gemacht. Besonders im Nacken. Das habe ich jedenfalls schon sehr oft erlebt.
Seit ich angefangen habe, Bodyglide zu verwenden, bekomme ich jedoch nur noch sehr selten Scheuerstellen. Wenn doch, dann meistens, weil ich mich an den richtigen Stellen nicht gut genug eingecremt habe.
Die Scheuerstellen entstehen durch die Reibung zwischen Haut und Neoprenanzug, die zwangsläufig auftritt, wenn Sie sich im Wasser drehen, den Kopf wenden oder den Kopf heben, um sich zu orientieren. Das lässt sich nicht wirklich vermeiden, wenn der Neoprenanzug so eng sitzt, wie er nun einmal sitzen muss.
Indem Sie die kritischsten Stellen – vor allem Nacken, Hals, Handgelenke, Kniekehlen und Knöchel – gut mit Bodyglide eincremen, reduzieren Sie die Reibung deutlich. Vergleichen Sie es mit einer trockenen Velokette im Gegensatz zu einer gut geschmierten. Die gut geschmierte läuft viel leichter und hat weniger Widerstand.
Das gilt auch für den Kontakt zwischen Haut und Neoprenanzug. Wenn Sie also Bodyglide auf die Stellen auftragen, die am anfälligsten für Scheuerstellen sind, gleitet der Anzug leichter über diese Stellen und Sie vermeiden die lästigen Scheuerspuren.
Wichtig ist jedoch, dass Sie tatsächlich Bodyglide verwenden. Ich habe im Laufe der Zeit viele Freiwasserschwimmer gesehen, die Vaseline benutzen, aber das ist keineswegs eine gute Idee.
Vaseline hilft zwar im Moment, wird aber relativ schnell vom Wasser weggespült. Und dann sind Sie wieder am Anfang. Zudem ist Vaseline nicht gut für die Materialien des Neoprenanzugs, sodass Sie Ihren Anzug langsam aber sicher ruinieren.
Wenn Sie Triathlon betreiben, gibt es übrigens einen Zusatzeffekt bei Bodyglide: Wenn Sie eine gute Schicht auf Ihre Handgelenke, Knöchel, den Rist und auf die Aussenseite der unteren Beine des Neoprenanzugs auftragen, lässt sich der Anzug viel einfacher und schneller ausziehen. Das verschafft Ihnen wertvolle Sekunden in der Wechselzone.
Deshalb: Wenn Sie bisher Vaseline verwendet haben, hören Sie damit auf und benutzen Sie stattdessen Bodyglide. Sowohl Ihre Haut als auch Ihr Neoprenanzug werden es Ihnen danken.
Bodyglide kann übrigens hier gekauft werden.
Der Grossteil dieses Ratgebers hat sich mit Neoprenanzügen zum Schwimmen befasst und nur wenig mit anderen Arten von Neoprenanzügen. Die Einsatzbereiche der vielen verschiedenen Typen von Neoprenanzügen sind jedoch recht breit gefächert, weshalb ich abschliessend ein wenig über die verschiedenen Arten von Anzügen und deren Verwendungszweck erzählen möchte.
Das eigentliche Schwimmen im Freiwasser erfordert einen warmen und flexiblen Anzug, der Ihnen hilft, lange Zeit im Wasser zu bleiben und einen möglichst natürlichen Schwimmstil beizubehalten. Diese Anzüge sind in der Regel 5 Millimeter dick oder dünner und haben einen Reissverschluss am Rücken.
Bei den teuren Wettkampfanzügen wird der Reissverschluss meist von oben nach unten geschlossen, aber viele Anzüge werden auch von unten nach oben geschlossen.

Da reine Wettkampfanzüge immer ein recht dünnes Neopren haben, ist deren Lebensdauer meist auch etwas kürzer als bei den dickeren und günstigeren Anzügen. Es kann daher eine Überlegung wert sein, ob Sie einen dünnen (und teuren) Wettkampfanzug für Wettkämpfe und einen günstigeren, etwas dickeren Anzug für das tägliche Training anschaffen sollten.
Die Performance spielt beim Training keine so grosse Rolle. Und mit einem günstigen und strapazierfähigen Anzug für das Training und einem teuren und empfindlicheren Anzug für den Wettkampf wird es sich bei Wettkämpfen mit dem teuren Anzug so anfühlen, als würden Sie über das Wasser fliegen.
Ein Neoprenanzug zum Tauchen unterscheidet sich deutlich von einem Anzug zum Schwimmen durch die Wahl der Materialien und deren Platzierung. Es werden zwar immer noch zwischen 3 und 5 Millimeter Neopren verwendet, aber aussen um das Neopren herum wird oft Nylon eingesetzt.

Die Aussenseite besteht oft aus gewöhnlichem Nylon, um das Neopren zu schützen, während die Innenseite eher teppichartig beschaffen ist, um so angenehm wie möglich auf der Haut zu sein.
Ein Neoprenanzug für gewöhnliches Tauchen ist, genau wie ein Neoprenanzug zum Schwimmen, ein Einteiler.
Diese Anzüge werden oft in Wasser mit mindestens 25 Grad verwendet, was wir in der Schweiz sehr selten sehen. Sie können jedoch vorteilhaft bei kürzeren Tauchgängen von unter 30 Minuten oder beim Tauchtraining eingesetzt werden, wo viel Bewegung und Aktivität hilft, warm zu bleiben.
Unter Schweizer Bedingungen wird empfohlen, einen Trockentauchanzug zu verwenden, wenn Sie tiefere Tauchgänge zu beispielsweise Wracks oder Riffen unternehmen. Je tiefer Sie tauchen, desto kälter wird es. Hier kann ein Trockentauchanzug viel besser helfen, die Wärme zu halten, als ein herkömmlicher Neoprenanzug zum Tauchen.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Neoprenanzug zum Tauchen zeichnet sich ein Neoprenanzug für die Unterwasserjagd (auch UV-Jagd genannt) dadurch aus, dass er zweiteilig ist, eine integrierte Kapuze hat und ohne Reissverschluss auskommt.
Er ist sehr eng anliegend und muss meistens mit Hilfe von Wasser und Seife angezogen werden.

Die Isolationsfähigkeit steht an erster Stelle, weshalb in der Schweiz 7 Millimeter dickes Neopren verwendet wird. Das führt dazu, dass die Bewegungsfreiheit nicht besonders gross ist, dafür hilft es dem Unterwasserjäger, fast das ganze Jahr über angenehm warm zu bleiben.
Im Gegenzug führt die geringere Bewegungsfreiheit dazu, dass selbst gewöhnliche Züge, wie wir sie vom Kraulschwimmen kennen, sehr mühsam sind. Daher erfolgt der Vortrieb primär durch Beinschläge.
Ein Neoprenanzug für die Unterwasserjagd hat oft verstärkte Knie und Ellbogen sowie häufig eine Ladeplatte auf der Brust.
Beim Apnoetauchen ist es am wichtigsten, ein langes und müheloses Gleiten zu erreichen. Ein Neoprenanzug zum Freitauchen ist daher oft sehr eng, um so stromlinienförmig wie möglich zu sein.
Dafür ist die Isolationsfähigkeit keine wichtige Eigenschaft, da die Zeit, die Apnoetaucher am Stück unter Wasser verbringen, begrenzt ist. Auch der Auftrieb in einem Neoprenanzug zum Freitauchen ist nicht das Wichtigste, da er den Taucher lediglich nach oben ziehen würde.

Diese Anzüge sind daher für drei Zwecke konzipiert: ein möglichst langes und müheloses Gleiten zu ermöglichen, eine gute Bewegungsfreiheit für einen kräftigen Brustzug zu bieten und den Core des Freitauchers stabil zu halten, um so stromlinienförmig wie möglich zu sein.
Die Bezeichnung «Neoprenanzug für Kinder», wie sie die meisten kennen, ist oft etwas unpassend. Meistens sucht man für Kinder nämlich nicht die Eigenschaften eines Neoprenanzugs, sondern einen UV-Schutz. Daher werden die meisten dieser Anzüge als UV-Schutzanzüge bezeichnet.
UV-Schutzanzüge bieten zwar viel UV-Schutz, aber der Neoprenanteil in diesen Anzügen ist relativ gering, sodass sie kaum Wärme spenden. Ein UV-Schutzanzug eignet sich daher primär für den Einsatz am Strand oder am Pool in warmen Ländern.
Oft ist ein UV-Schutzanzug auch mit kurzen Armen und Beinen ausgestattet (meist bei Anzügen für Kinder bis zu 6 Jahren), weshalb die Isolationsfähigkeit dieser Anzüge sehr begrenzt ist. Dafür bieten sie etwas Auftrieb, was sowohl für das Kind als auch für die Eltern angenehm sein kann.
Ab dem Alter von 6 Jahren ist es einfacher, richtige Neoprenanzüge zu finden, die Arme und Beine vollständig bedecken. Das hilft der Isolationsfähigkeit erheblich und kann dazu beitragen, die Strand- und Poolsaison deutlich zu verlängern.
Mittlerweile gibt es eine Handvoll Händler, die Neoprenanzüge verkaufen, sodass es schwierig sein kann, den Überblick zu behalten, wo man einkaufen soll.
Bei Watery.ch bieten wir generell tiefe Preise und ein Sortiment an, das sorgfältig mit Fokus auf Qualität ausgewählt wurde. Hinter dem Unternehmen steht ein ehemaliger Eliteschwimmer, was dazu beiträgt, sicherzustellen, dass die Ausrüstung den Anforderungen vieler Wassersportler entspricht. Das gibt Sicherheit, wenn in einen neuen Neoprenanzug investiert werden soll – was oft eine grössere Ausgabe ist.
